Wir über uns

Ein besonderer Personal- und Therapeutenschlüssel ermöglicht eine individuelle Pflege, Aktivierung und Förderung für die Bewohner der Casa Vitae.

Durch Fortbildungen in den Konzepten der Wahrnehmungs- und Bewegungsförderung sowie der Weiterbildung zum Pflegeexperten Wachkoma, und der außerklinischen Intensivpflege, sorgen wir fortlaufend für eine Weiterqualifizierung unsers Pflegepersonales. Ziel ist, die Bewohner der Casa Vitae optimal zu begleiten, zu fördern und einen Rehabilitationsprozess sicherzustellen um Vorgaben der Einrichtungsempfehlungen "Phase F" umzusetzen.

Auch die Therapeuten aus den bereichen Physiotherapie, Logopädie, Ergotherapie und Musiktherapeutie bringen langjähriges Fachwissen, zahlreiche Fort- und Weiterbildungen sowie viel Kreativität in das Team und finden immer wieder neue Wege unseren Bewohnern interessante Angebote und Therapien anzubieten.

Warum heißt die Seite Wachkomazentrum-Münster?

Wir versuchen nicht nur innerhalb des Wohnbereiches Casa Vitae optimal zu arbeiten, sondern wollen auch über den Tellerrand hinausschauen, um zu sehen, wo wir uns noch verbessern können.

Um uns den Empfehlungen der Einrichtungen im Bereich neurologische Langzeitrehabilitation Phase F anpassen zu können, haben wir uns der Landesarbeitsgemeinschaft Phase F NRW (LAG-NRW) angeschlossen. Durch regelmäßige Sitzungen und gegenseitigen Austausch wird die Versorgung und Förderung der Menschen in unserer Einrichtungen fortlaufend evaluiert und, wo möglich, verbessert.

Hoher Muskeltonus und Spastik sind ein Kernthema der Pflege, Förderung und therapeutischen Behandlung unserer Bewohner. Neben der oralen Therapie mit Tabletten ist auch Botulinumtoxin ein Medikament das zur Behandlung eingesetzt wird.

Pflegende, die behandelnden Ärzte und die Therapeuten tauschen sich fortlaufend aus und besprechen individuelle Lösungen für die Bewohner der Casa Vitae. Wöchentliche Fallbesprechungen garantieren einen regelmäßigen fachlichen Abgleich der Arbeitsbereiche. 

Therapien und Behandlungen finden soweit möglich in unserer Einrichtung statt um Bewohnern Ortswechsel zu ersparen und dem behandelnden Arzt die Einschätzung des betroffenen Menschen in seiner gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Die regelmäßige Evaluation der Arbeit mit Hilfe der EFA-Skala dokumentiert alle Verläufe umfangreich und sicher.

Die Themen Schmerz, Angst und/oder Unwohlsein, dessen Wahrnehmung bei Menschen im Wachkoma und die Einschätzung durch Pflegende, Therapeuten und Angehörige sind ein großes Thema unserer täglichen Arbeit. Neben der intensiven Reflektion aller Beobachtungen zu diesem Thema evaluieren wir zum Thema Schmerz regelmäßig mit der ZOPA Skala um systhematisch eine Erfassung aller Reaktionen, die auf Schmerz hinweisen könnten zu ermöglichen. Jede Intervention, medikamentös oder nicht medikamentös wird genau geplant, beschrieben und evaluiert. Die Maßnahmen werden fortlaufend aktualisiert. Um die Fachlichkeit weiter abzusichern sind Anaesthesisten aus dem Palliativnetzwerk Münster und dem angrenzenden Franziskushospital beratend einbezogen. 

Neben dieser fachlichen Arbeit möchten wir den Angehörigen, die die betroffenen Menschen begleiten, ein Portal zum Austausch und zur Hilfe anbieten.

Hierzu gibt es in unregelmäßigen Abständen eine Angehörigenrunde unseres Bereiches in der aktuelle Themen und Wünsche besprochen werden.